Die Digitalisierung ist in aller Munde – wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen, Menschenleben zu retten?

Den Helikoptereinsatz in den Bergen werden autonome Maschinen auch in absehbarer Zeit nicht ersetzen können. Ein Spürhund für die Suche von unter Lawinen verschütteten Menschen wird auch in vielen Jahren noch durchaus sinnvoll sein. Jedoch lassen sich gleichermaßen bei der Bergrettung vielerlei Prozesse und Abläufe automatisieren, wodurch es zum Beispiel dazu führt, dass in den Bergen verunglückte Menschen schneller gefunden werden können. Hier sind besonders tragbare GPS-Geräte sinnvoll, welche die Position des Bergsteigers über eine Satellitenverbindung senden. Dabei ist es nicht nötig, dass eine Verbindung mit einem Mobilfunknetz aufgebaut wird. Hier wäre der große Nachteil, dass in den Bergen keine flächendeckende Mobilfunk-Netzdichte besteht. Für die Anbieter von mobilen Funknetzwerken wäre es schlichtweg nicht rentabel, in unbewohnten Gegenden Sendemasten zu errichten.

Auch bei einer noch weiter voranschreitenden technischen Aufrüstung moderner Hubschrauber können in den Bergen verloren gegangene Menschen zügiger gefunden werden. Die Polizei sucht zum Beispiel nicht nur mit Spürhunden nach verschollenen Menschen, auch Helikopter mit Wärmebildkameras können zum Einsatz kommen. In den Bergen funktioniert diese Technik besonders gut, auch wenn die Sicht durch Wolken oder Nebel behindert ist. Die Außentemperatur ist in den Bergen so gering, dass Menschen, auch mit einer niedrigen Körpertemperatur, leicht lokalisiert werden können. Sind Bergsteiger am Hang verunfallt, kann eine digitale Technik an Board des Hubschraubers umfangreiche Berechnungen anstellen, wobei auch die aktuellen Wetterdaten berücksichtigt werden, um möglichst nahe an die Unfallstelle heran zu rangieren.

Was soll das alles überhaupt mit dieser Digitalisierung?

Während es in großen und kleineren Unternehmen meist um die Maximierung des Umsatzes geht durch den Einsatz von interaktiver Software oder künstlicher Intelligenz, kann die Digitalisierung aber auch zu einer erhöhten Sicherheit im Eigenheim beitragen. Lesen Sie bei LeoVegas AB alle Eigenarten des Einsatzes von ganz unterschiedlicher, digitaler Technik und wozu das überhaupt gut sein soll. Nicht nur, um effizienter zu arbeiten oder das eigene Zuhause optimal zu schützen, können digitale Prozesse eingesetzt werden. Es geht vielen Menschen auch darum, ihre Lebensqualität zu steigern oder nicht mehr so viel arbeiten zu müssen.

Im Haus übernehmen smarte Reinigungs- und Mähroboter ungeliebte Arbeiten, das Auto parkt auch heute schon fast von alleine ein und wird in wenigen Jahren ganz ohne Fahrer durch die Straßen navigieren können. Entsprechende Prototypen gibt es bereits. Immer mehr Menschen sind auf Elektrorollern in der Stadt unterwegs, welche digital über ausgeklügelte Apps gesteuert werden. Wer jedoch kein Mobiltelefon besitzt oder gerade nicht dabei hat, kann die neuartigen Miet-E-Roller leider nicht benutzen.

Aber auch, wer viel zu Fuß geht, kann app-gestützt die Vitalfunktionen des Körpers überwachen und mit dem Smartphone zum Beispiel die Herzfrequenz beim Joggen messen, den Kalorienverbrauch nach einem ausgedehnten Spaziergang im Stadtpark oder überprüfen, an wie vielen Tagen in der Woche wieder nicht lange genug geschlafen worden ist.

Kann die Digitalisierung Arbeitsplätze gefährden?

Es ist bereits heute so, dass vielfältige Tätigkeiten in der Produktion von Maschinen übernommen werden. Die Entwicklung in der Robotik geht derzeit rapide voran, wobei kaum ein menschenähnlicher, also humanoider, Roboter eingesetzt wird. Meist sind es Roboterarme mit ganz verschiedenen Werkzeug-Aufsätzen, welche das Zusammenschrauben einer Autokarosserie ebenso übernehmen können wie das wesentlich zuverlässigere Auftragen einer exakt gleichmäßigen Lackschicht als dies von Menschenhand durchgeführt werden kann.

Am Amsterdamer Flughafen wird jedoch ein humanoider Roboter eingesetzt, welcher die Fluggäste zuverlässig zum richtigen Gate begleitet. Befindet sich ein Hindernis vor dem Roboter mit dem freundlichen Gesicht, bleibt dieser einfach stehen. Es ist durch den Einsatz von Kameras in alle Richtungen und einer umfangreichen Programmierung also unmöglich, dass andere Reisende, Haustiere am Flughafen oder Gepäckstücke von dem Flughafenroboter umgefahren werden. Ist das Hindernis aus dem Weg, geht die Führung zum Abflugsplatz sofort weiter. Um den KLM Roboter „Spencer“ zu bedienen, müssen Passagiere einfach ihren Bordpass einscannen. Der autonome Flughafenbegleiter der holländischen Fluggesellschaft KLM kann auch überprüfen, ob alle Teilnehmer einer Reisegruppe vollzählig sind. Dies kann vor allem Lehrkräften in der Weite des Amsterdamer Flughafens Schipol dabei helfen, keine Schüler der Klassenreise im Gedränge zu verlieren. Gerade in Amsterdam reisen viele Leute unkonzentriert ab und nehmen die Unterstützung der innovativen Maschine gerne in Anspruch.

Serviceroboter kommen in Deutschland bisher kaum zum Einsatz. In Asien sind derartige Maschinen in Cafés und Restaurants jedoch schon fast an der Tagesordnung, wobei der vermehrte Einsatz von vor einigen Jahren doch wieder zurückgegangen ist. Auch an Flughäfen, in Banken oder großen Hotels sind humanoide Roboter in Asien weit verbreitet. Weltweit ist ein Aufwärtstrend beim Einsatz von Robotern zu beobachten, nie war die dichte an Androiden, welche durch künstliche Intelligenz gesteuert werden, größer. Künstliche Intelligenz bedeutet übrigens, dass die Maschine aus „erlebten“ Situationen lernen kann und künftige Aktionen mit den Bedingungen der Vergangenheit abgleicht bevor eine Handlung ausgeführt wird.